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Der Champagner spricht

21. Dezember 2015
Manche sagens durch die Blume, jetzt kann man Champagner sprechen lassen. In einer limitierten Edition (ab Mitte Januar erhältlich) bringt Veuve Cliquot seinen Rosé Champagner mit message auf den Markt. Mann kann entweder eine Buchstaben-Botschaft aufkleben (55 Euro) oder das upgrade mit voicemail kaufen: ClicqCall (60 Euro). Also: Sprecht miteinenander!   clicq-call-1 Lass'Mal Champagnerperlen sprechen.     vc-clicq-call-ouvert Originalverpackung mit voicemail
Champager, Veuve Cliquot, Rosé, Message

Pullover-Parfum. Nein, echt jetzt...

21. Dezember 2015
Mit Parfums ist man zwangsläufig immer in engem Körperkontakt. Das Traditionshaus Guerlain aus Paris hat nun die Comfortzone erweitert. Auf's Bett mit dem Kissenparfum "Eau de Lit", auf die hübsche Unterwäsche mit "Eau de Lingerie" und auf den Schal, bzw, die Handschuhe, den Pullover, das Jäckchen mit: "Eau de Cashmere". Einfach draufsprühen und nicht nur Kaschmir fühlen, sondern ihn auch riechen. Eine olfaktorische Kostbarkeit. 125 ml kosten 75 Euro.
Parfum, Kaschmir, Kaschmir-Parfum, Pullover, Wolle, Eau de Cashmere

Babyöl als Beautytipp

21. Dezember 2015
Sophie La Girafe, die Giraffe Sophie, ist in Frankreich ein Klassiker, jedes Pariser Kind bekommt das vegane Tierchen geschenkt, um damit zu baden, es quietschen zu lassen und darauf herumzukauen. Aber nicht nur für Babys respektive Mamas und Papas ist Sophie La Giraffe ein Geheimtipp hierzulande, denn von der Firma gibt es auch eine einzigartige Pflegelinie vom Shampoo bis zum Badeschaum. Was kaum einer weiss: Französinnen benutzen das Babyöl mit Bio-Inhaltsstoffen zum Beispiel fürs Haar - es pflegt perfekt gestresste Kopfhaut. Managerinnen nutzen es für ein Entspannungsbad und alle Make-up-Trägerinnen können es sogar perfekt zum Abschminken von Augen, Lippen und Teint benutzen (200 ml ca. 18 Euro). Bildschirmfoto 2015-05-11 um 09.55.04 Originalverpackung SLGBaby_Oil Geheimtipp für Haut und Haare für ERWACHSENE
Schönheit, Öl, Beauty-Öl. Sophie la Girafe, Giraffe

… und immer gut ausschauen!

20. Dezember 2015
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Spät ankommen, großer Auftritt, schön

Küss'die Hand, Madame!

20. Dezember 2015
Shalimar ist Legende. Ebenso wie der erste orientalische Herrenduft "Habit Rouge", der jetzt 50 wird. Das Luxus-Haus Guerlain hat aus diesem Anlass herrliche Herrenhandschuhe gefertigt (290 Euro), die mit dem zauberhaften Extrakt parfümiert sind. Das außergewöhnliche Pärchen entstand in Zusammenarbeit mit der Manufaktur Agnelle, dem luxuriösesten Handschuhhersteller Frankreichs. Die Noblesse liegt in Vanille- und Ledernoten, vereint mit Patschuli. Damit lässt man sich gern die Hand küssen!  
Handschuhe, küssen, Parfum, Guerlain.

Star Wars Charger fürs Auto

20. Dezember 2015
R2 D2 in der eigenen Karre? Der ist so nützlich, dass er das iPhone aufladen kann. Haben will ich mit Macht.
Star Wars, Auto, Charger

Rolls Royce rocks

20. Dezember 2015
Nur 15 dieser exquisiten mobilen Cocktailbars werden weltweit gefertigt. Sagt Gavin Hartley, Leiter des Bespoke Designs bei Rolls Royce Motor Cars: " Dieser wunderschön gefertigte Barkoffer veranschaulicht eindrucksvoll das Verständnis der Marke für die Wünsche der Liebhaber von Luxus - Rolls Royce-Kunden." Der Luxus ist kaum zu überbieten: Für Canapés gibt es zwei Gedecke im unteren Bereich des Koffers. Eiskühler und Rezeptkarten sind diskret in Schubladen verstaut. Luxus-Schnickschnack wie ein Klöppel aus amerikanischen Walnussholz wie  ein Sieb mit RR-Monogramm gehören zur Ausstattung wie je vier handgefertigte Dekanter und Gläser, Cocktailshaker und Eiszange, Flaschenöffner und Servierschälchen, sechs Cocktailstäbchen, vier Trinkhalme, Rührstab, Messbecher, Crusher und Schneidbrett. Das hört sich an wie eine Phantasie aus der Welt von Fitzgerald. Jedes Stück wird in acht Wochen von Hand gefertigt. Als wäre man bei Star Wars wird der Inhalt des Koffers in ein warmes Licht getaucht, wenn man ihn öffnet.  Preis: 31 515 Euro     Cocktailbar von Rolls Royce Cocktailbar von Rolls Royce Cocktal by Rolls Royce Cocktal by Rolls Royce
Rolls Royce, Cocktail, Cocktailbar, Unikat

Karierter Kuchen

20. Dezember 2015
Hetero-, Homo-, Metrosexuell, Hipster , Sapiosexuell und Lumber-Sexuell mit Bart, Timberland und kariertem Hemd. All jenen hat eine findige Bäckerin nun einen Kuchen gewidmet. Sie gibt's sogar online-Backkurse! Unter www. sugargeekshow. com. Dort zeigt sie auch, wie man eine Axt aus Marzipan herstellt.
Kuchen, Lumbersexuell, hterosexuell, homosexuell, Hipster

Hermès rules!

17. Dezember 2015
IMG_9157IMG_9158IMG_9159 Warum nicht mal ein Motto-Adventskranz? Hier für meine Freundinnen von Hermès.
Hermès, Weihnachten, Adventskranz

Möge das Tape sein mit Dir!

17. Dezember 2015
Star Wars, Darth Vader, Vater, Tape

Habt Ihr auch so schwere Handtaschen?

17. Dezember 2015
Entdeckt auf facebook. Mein Beifahrersitz piept ständig….
Handtasche, facebook, Auto

Ein Toast auf Star Wars!

17. Dezember 2015
Möge die Macht, äh, das Brot gebacken sein mit Dir! Gesehen auf www.thinkgeekcom.

Fahr schon mal den Wagen vor, Robin!

13. Dezember 2015
Nur echt mit den zwei Sitzfallschirmen, das Original-Batmobil aus der US-TV-Serie steht zur Versteigerung. Hat jemand 5 Mios dafür locker?Infos über www.barett- jackson.com.
Batmobil

Dior-Babuschka

13. Dezember 2015
Wußten Sie, dass Dior eine herrliche Home-Collection hat ? Gesehen in der Avenue Montaigne in Paris. Die BabUSCHKA ist besonders zauberhaft!

Truism

13. Dezember 2015
Coco Chanel, Eleganz

Welcome!

12. Dezember 2015
Stylishe Adventszeit Euch allen!

Kroko light!

12. Dezember 2015
Für eine Birkin-Bag aus Kroko bedarf es dreier Alligatoren, heißt es. Andrea Schaeffer, Taschendesignerin aus dem schönen Hamburger Othmarschen, braucht für ihre Entwürfe aus dem exklusiven Material nichts weiter als ein gutes Näschen. Trüffelschweingleich fahndet sie auf Flohmärkten nach Krokotaschen aus den 1950er und -60ern. „Omitaschen“, sagt sie, „so was willste heute nicht mehr haben!“. Zu schwer, zu altmodisch, zu piefig. Aber das Material ist mehr denn je gefragt und im Trend. Sie zerlegt, dekonstruiert, entkleidet das wertvolle Leder von dicker Innenfutter-Pappe, Metallstangen und schweren Rahmen und schneidert aus dem besten Material – „je dünner gegerbt, desto besser die Qualität“ – Handtaschen, die so umwerfend chic und modern sind, dass nicht nur die Damen der Hamburger Gesellschaft zu „kategorischen Vielkäufern“ wurden. Viele „Deutsche im Ausland“, Düsseldorferinnen, Berlinerinnen, Münchnerinnen und „besonders treue Österreicherinnen“ tragen ihn arm candy in die Welt hinaus und werden prompt auf ihre Beute angesprochen. Der magnetischen Wirkung der Trophäen kann sich kaum eine Frau entziehen. Denn die Modelle sind unique – „Unique Bags“ heißt auch die Firma von Schäffer. Jede Tasche ist ein Einzelstück, handgefertigt und kann nach Kundenwünschen individualisiert werden. Da Krokotaschen in der Nachkriegszeit als Statussymbol galten und quasi nur Sonntags zum Kirchgang ausgeführt wurden, sind diese Antiquitäten, also die Ursprungstaschen „nahezu unbenutzt“, sagt Schäffer. Eleganz statt shabby Omi-Chic. Das süße Geheimnis aus dem hanseatischen Nobelviertel wird ungern preisgegeben, Schaeffers Adresse wird gehandelt wie die der besten Dermatologen und Schönheitsoperateure. Was sich neudeutsch upcycling nennt – die Wiederverwertung vorhandenen Materials zu einem Luxusgegenstand – ist für die ehemalige Kunsterzieherin nachhaltiges Geschäftsmodell. Und das boomt. So wie die Modelle aus frischen Materialien; „Insbesondere die Clutches sind ein Renner“. Chinesische Serpentinjadeschnitzerei, Donuts aus Halbedelsteinen, Rosenquarz, Schaumkoralle, - die Deko-Accessoires für Verschlüsse und Taschendeckel – Rochen, Kroko, Echse, Python (alle neuen Materialien aus kontrollierter Tierhaltung, wie Schäffer betont), Segeltuch, Nubuk und Lackleder: In der Werkstatt, die im Othmarschener Wohnhaus liegt, fühlt man sich wie ein Kind im Bonbonladen. Es duftet nach Leder, Kleber, Nähmaschinenöl. Für die Zutaten zu ihren Taschen hat die Designerin ihre Quellen. Die Schwierigkeit: die großen Lieferanten haben Lager so groß wie eine „Metro für Leder, Riesengassen, Gabelstapler, Monsterregale“ und verkaufen nicht an Kleinabnehmer. Mit ihrer umwerfenden Art hat Schäffer sich jedoch eine Fangemeinde herangezogen, die sie individuell bedienen. Da werden schon mal Musterkoffer geplündert oder Restposten von dem berühmten Bottega-Veneta-Flechtleder an sie verkauft (daraus entstand eine Laptop-Tasche). Ihre Lieferkette reicht vom Hamburger Traditionshaus in der Stresemannstraße bis zu Handwerkerläden in den verwinkelten Gassen der Altstadt Barcelonas. „Die verkaufen mir auch mal nur zwei gewünschte Artikel, wo andere Leute Hunderte ordern müssen.“ Der Taschenvirus hat Schaeffer vor rund zehn Jahren auf Sylt gepackt. Dort brauchte sie eine passende Handtasche in dunkelrot für ein bestimmtes Outfit. Nirgends zu finden. Die Handarbeiterin („Ich gab auch mal Nähkurse für Freundinnen“) entwarf und nähte sich prompt selbst ihn Wunschteil. Im Handtaschenfieber produzierte sie zehn verschiedene Modelle, eigentlich, um sie selbst zu benutzen. Sie wurden ihr von Freundinnen förmlich aus den Händen gerissen. Schaeffer begann, das Geschäft zu professionalisieren und so eine Art Homeshopping zu etablieren, ähnlich von Tupperware-Parties für Handtaschen. Heute hat sie eine eigene website (www.unique-bags.de), kein e-commerce-Portal, sondern eine Präsentation ihrer Werke und der unendlichen Möglichkeiten für individuelle Taschen. Persönlicher Kontakt erwünscht. Erwerben kann man die Einzelstück direkt bei Andrea Schaeffer, auf exklusiven Messen oder bei ihrem „flying warehouse“, das sie seit ein paar Jahren etabliert hat (Termine auf den website). Gemeinsam mit vier Manufakteuren, darunter die international renommierte Hutmacherin Elke Martensen, lädt sie zweimal pro Jahr zum Verkaufscocktail. Auch das im Trend: ein exklusiver Pop-up-Store in elegantem privaten Ambiente. Dort stimmt die exklusive Mischung, neben Hut Couture, Schmuck, maßgeschneiderter Nachtwäsche und Cashmere-Decken werden demnächst Vintage-Seidenkimonos, künstlerische Keramik aus Südafrika und Weihnachtsschmuck feilgeboten – in der Hamburger Rothenbaumchaussee 161 (1. Und 2. Dezember, 11-20 Uhr). Kostet eine Birkin aus Kroko gerne mal an die 40000 Euro, zahlt man für einen upcycling-Bag maximal 1500 Euro; Clutches aus anderen Materialien starten bei etwa 500 Euro. Der Clou und das, was die Bags nun wirklich auch unique macht: Man holt sich beim Tragen weder einen Bandscheibenvorfall noch einen Tennisarm. Die modernen Modelle sind federleicht, statt Kilos wiegen sie nur etwa 150 Gramm Kroko. Und: Federleicht ist auch das Gewissen! Krok-Bags von Andrea Schaeffer Krok-Bags von Andrea Schaeffer Artikel in "Stilisten"
Hamburg, Handtaschen, Kroko- Bag, Andrea Schaeffer

Lebensweisheit von Coco

12. Dezember 2015
Wussten wir es nicht schon immer?
Coco Chanel, Männer, Lebensweisheit

Zuhause bei Giselle Bündchen

12. Dezember 2015
      Sie heißt Gisele Caroline Nonnenmacher Bündchen. Das brasilianische Supermodel hat nun für Chanel ihre Türchen geöffnet. Wunderschöne Fotos. Sehen Sie selbst. Ihr Make up zum Nachstylen - ein Beispiel zu ihrem Natural-Beauty Look (siehe Foto) MAKEUP : SKINCARE : HYDRA BEAUTY Crème ; COMPLEXION : LES BEIGES Healthy Glow Foundation N°30, LES BEIGES Healthy Glow Sheer Colour N°40 ; CHEEKS : LES BEIGES Healthy Glow Sheer Colour Stick N°20 ; EYES : LE SOURCIL DE CHANEL, LES 4 OMBRES DE CHANEL TISSÉ d’automne, LE VOLUME DE CHANEL Noir ; LIPS : ROUGE COCO SHINE Flirt. FASHION : ERES grey cashmere sweater, Jeans : Gisele's own
Giselle Bündchen, Cahnel

Camille rules!

12. Dezember 2015
Demnächst in GLAMOUR zu lesen: Mein Interview mit dem It-Girl Camille Rowe- sie ist auf Instagram als fingermonkey. So viel sei verraten: Ihre Schwächen sind: Beach, Babes, Boards und Bücher. Auf dem Bild: Camille und Uschka im Foyer des Park Hyatt in Paris.
Dior, Camille Rowe, fingermonkey, Instagram

Lunch bei Tiffany's

12. Dezember 2015
Neulich in der "Bank" in Hamburg. Tiffany und Talbot & Runhof luden zum Ladie's Lunch. Was für eine hochkarätige Besetzung und was für eine Gaudi! Schön, wenn die Münchner die Hamburger auf Trab bringen!
Tiffany, Talbot & Runhof, Die Bank, Hamburg, Ladies´Lunch, Verona Pooth, bettina Wulff

Meeting modepilot

11. Dezember 2015
Kathrin Bierling von Modepilot.de probiert einen superschweren (ca. 8 Kilo) Rock im Showroom bei Louis Vuitton (Sommersaison).
Louis Vuitton, Modepilot, Kathrin Bierling

Home office

11. Dezember 2015
Save water, drink Champagne! Schaut doch mal vorbei!

Merry Christmas

11. Dezember 2015
Bergdorf Goldmann in New York hat wieder seine berühmten Weihnachtsschaufenster enthüllt. Unter dem Motto "Brilliant holidays" feiert das Luxuskaufhaus den 120. Geburtstag von Swarovski. Die Kristall-Manufaktur hat wieder exklusiv mit diversen Künstler gearbeitet: Der Lüster stammt von Interior Designer Tom Dixon, der Baum u.a. von Alexander McQueen. Die Kristallkleider sind von Badgley Mischka, Naeem, Khan, Alexandra Vidal, Tanya Taylor der Jumpsuit von Alice + Olivia, die Clutches von Edie Parker.
Swarovski, Schaufenster, Weihnachten

Guccissimo

11. Dezember 2015
Alessandro Michele hat für die  Gucci Pre-Fall Collection 2016 wieder aus dem Vollen geschöpft - Was wir vom Designer du jour lernen können: 1. Brillen = Nerds rule. 2. Plissée ist taugt nur mit Wellensittich im Look.
  1. Katzen sind heroes.

  2. So altmodisches Zeug wie Schluppenblusen, Blousons, Plisséeröcke, Hemdblusenkleider und off-shoulder (alles sooooo 1980ies) sind bunt gemischt jetzt der Burner.

  3. Die Frisuren müssen ziemlich dämlich sein - Topfschnitt, Segelohren frei, Plattmach-Mütze drauf - damit man hip ist.

Gucci, Alessando Michele, Schluppenbluse, plissée, Frisur

Meine Kelly, Teil 1

11. Dezember 2015
Unschlagbar: Wohl weltweit einmalig, wer im Pariser Hotel Le Meurice zu Gast ist, bekommt einen eigens von Hermès gestalteten Hocker für die Kelly-Bag zur Verfügung gestellt. Damit der "Kleinwagen" nicht zerkratzt. Das ist liebevoller Luxus.

Meine Kelly, Teil 2

11. Dezember 2015
  So trägt man die Kelly jetzt. mit grooooossem Schloss, gefüllt mit Jour d 'Hermès!        

Die 10… originellsten Styling-Tipps von Wolfgang Joop

10. Mai 2015
Amüsant, entertaining und very Wolferl Joop mit spitzer Zunge: Sein neues Buch „Dresscode – Stilikonen zwischen Kult und Chaos“ (Verlag Gräfe und Unzer, 17,99 Euro ; übrigens auch mein Verlag, bei dem ich „Wellness“ und „Beauty“ publizierte). Aus der Serie: 10 Dinge, die... Wir zitieren daraus die zehn originellsten Styling-Tipps, die zwischen denglischen Fashion-Esperanto und knackiger Analyse oszillieren. Joops Motto: „Why don't you? Unterhaltet uns!“   Unterstreicht vermeintliche Problemzonen! Das macht euch interessant.   Röcke stets mit nackten Beinen tragen. (Beide Tipps aus dem Kapitel zu „Madame très cool Carine Roitfeld“)   Hochgeschlossen statt freigelegt. Das wirkt smarter. (Dos and Donts zum „Highschool Girl Alexa Chung“)   Vermeidet beim Sytling alles, das auf –esk endet: clownesk, burlesk, grotesk, karnevalesk, etc.. (Zu „Smart Girl Lena Dunham“)   Tretet im Doppel auf und ihr bekommt noch mehr Aufmerksamkeit. ( Zu den „Bohème-Girls Virginie und Claire Courtin-Clarins)   Farben, Farben, Farben und eine Schmucksammlung im Format eines Völkerkundemuseums statt Rentnerbeige und Funktionsmode. Frei nach Donatella-Bling-Bling-Versace: „Less ist not more. Less is less.“. (Zum Kapitel über „Anti-Aging-Lady Iris Apfel“)   Verbündet euch mit anderen It-Girls. That's very upper-classy. Stuten beißen nur andere Pferde. (Zu „High Society-Girl Lauren Santo Domingo“)   Verwelkte Handrücken bedecken oder mit großen Klunkern schmücken. (Über „Fashion-Kumpel Diane Keaton“)   Geht mit geflochtenen Haaren ins Bett. Geöffnet wird man am nächsten Tag denken, ihr hattet den besten Sex eures Lebens. (Zu „Existentialismus-Girl Caroline de Maigret“).   Konservative Fashion geht nur in Schlank. Couture ist für Lady Gaga oder Problemfiguren erdacht. ( aus dem Kapitel über „No-Drama-Queen Kate Middleton“)
Wolfgang Joop, Styling-Tipps. Carine Roitfeld, Kate Middleton, Versace, dresscode

Karls koreanischer Key-Look

10. Mai 2015
read my lips... read my lips... …mit ROUGE ALLURE VELVET "L`Éclatante", N° 42 …mit ROUGE ALLURE VELVET "L'Éclatante", N° 42 Karls Kapriolen zur Chanel Cruise Show diesmal in Korea – er präsentierte eine energiegeladene Kollektion in den futuristischen Räumen des Dongdaemun Design Plaza in Seoul, das von Architektin Zaha Hadid entworfen wurde. Eine Feuerwerk leuchtender Farben und eine Hommage an das traditionelle Kostüm, der Halbinsel, das Hanbok. Jacken mit abgerundeten Schultern und weiten Ärmeln in Tweed-Stoffen, Shantungseide, strukturierter Baumwolle, Leinen und Spitze. Sagt Lagerfeld: „Die koreanische Version der Chanel-Jacke.“ Spektakulär das Make-up. Witzig, Kunstwimpern am unteren Lid und korall-pink matter Lippenstift. We like it! Key-Look: Mattes Lippen in Koralle und fake lashes am unteren Lidrand Key-Look: Mattes Lippen in Koralle und fake lashes am unteren Lidrand   Trio infernale Trio infernale Rosige Augenblicke... Rosige Augenblicke...   … mit taupe-farbenem Puder … mit taupe-farbenem Puder 2015-16 Seoul_02Nachtblau ist das neue Rouge Noir: "Fortissimo". Nachtblau ist das neue Rouge Noir: "Fortissimo". Das Make-up zum Nachstylen: CHANEL Cruise Show Backstage, Makeup CHANEL :Skin prepared with HYDRA BEAUTY products range. The complexion VITALUMIERE AQUA, ÉCLAT LUMIÈRE, CORRECTEUR PERFECTION, POUDRE UNIVERSELLE LIBRE, POUDRE LES BEIGES. The eyes : OMBRE ESSENTELLE "Twilight" N°89 - Colour available only in certain markets, LES 4 OMBRES "Tissé Jazz" - Collection Blue Rhythm (2015) - Colour available only in certain markets, LE CRAYON YEUX "Noir Black" N°01, LE VOLUME ULTRA-NOIR DE CHANEL "Noir Khôl" N°90 - Collection Blue Rhythm (2015), CRAYON SOURCILS. The cheeks: LES BEIGES Stick Belle Mine Naturelle "Blush N°21"
  • Collection Les Beiges (2015). The lips: ROUGE ALLURE VELVET "L'Éclatante" N°42,
LE CRAYON LEVRES "Fuschia" N°55 - Colour available only in certain markets . The nails: LE VERNIS "Fortissimo" N°681 - Collection Blue Rhythm (2015) - Limited Edition.  
Chanel, Cruise Show, Korea, fake lashes

Hör mal! Champagner!

04. Mai 2015
Sinnenwonne Krug-Champagner Sinnenwonne Krug-Champagner Es ist ein Experiment: Ob man heißes Wasser oder kaltes Wasser in ein Gefäß gießt – kann man das allein am Geräusch feststellen, mit geschlossenen Augen? Kann man hören, ob ein sprudelndes Mineralwasser oder Krug-Champagner in ein Glas gegossen wird? Ja, sagen Janice Wang und Charles Spence, Psychologe und Professor aus Oxford, und seine Kollegin. Die Mehrheit aller Menschen, unabhängig von der Kultur, können die Geräusche unterscheiden und zuordnen. Im Auftrag von Krug-Champagner machen sie eine sogenannte „Music Pairing Experience“, bei der Erstaunliches herauskommt. Synesthetische Dinge werden geprüft. Will heißen: Wie läßt sich ein Ton schmecken? Warum klingt und schmeckt schwarze Schokolade süßer, wenn sie mit Mozart statt mit dunkler Bass-Musik gegessen wird? Marketingexperten würden sich mutmaßlich um derlei Ergebnisse balgen, denn sie sind in der Praxis Geld wert. Beispiel: Spielt man in einem Restaurant zum Dessert Musik mit hellen Tönen, schmeckt die Nachspeise um 20 Prozent süßer. Hey, das spart Zucker! 85 Prozent aller Menschen können bestimmte Töne den Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig zuordnen und sind sich darin einig. Komisch, gell. Charles Spence: „Wenn wir denken, denken wir nicht in Geräuschen und wenn wir hören, denken wir nicht in Geschmack“. Dennoch gibt es unterbewusste Verbindungen. Man machte beispielsweise die Erfahrung bei Untersuchungen in einer Kinderkrebsklinik in Barcelona, dass Kinder ihre Medikamente nur widerwillig nehmen konnten, weil sie metallisch schmeckten. Servierte man sich aber auf farbigen Löffeln und Tabletts, war das Phänomen vorbei und die Kinder klagten nicht mehr über Beschwerden. Töne, Farben beeinflussen also unsere Wahrnehmung in Bezug auf die anderen Sinne. Bei einer Blindverkostung assoziieren wir Klaviermusik mit Weiß-, Choräle mit Rotwein, egal, was im Glas ist. Sagt der Oxford-Professor: „Einen Bordeaux mit Tschaikowsky zu kredenzen kommt viel besser als in Stille“. Nastarowje. Krug hat sich auf die Fahnen geschrieben, alle Sinne zu betören. Edler Tropfen: Die Wein-Bibliothek Edler Tropfen: Die Wein-Bibliothek In diesem Jahr gehört der Schwerpunkt der Musik, den Tönen. Wie klingt Champagner? Ausprobieren! Wir erklären, warum er ein einzigartiges Sinnenerlebnis ist – ganz nüchtern: Es ist die große Kunst, jedes Jahr einen gleichbleibend elitären Krug Champagner herzustellen. Jenseits der Vintages, der Jahrgangschampagner, ist der Grande Cuvée ein Hexenwerk – er ändert nie seinen „aquired taste“, das Höchste der Gefühle. Das Geheimnis: Er ist immer, jedes Jahr „most expressive“! Das ist das Credo, das Josph Krug Traum war, als er die Marke 1843 ins Leben rief. In Zahlen ausgedrückt, um den Aufwand zu erklären: Um die Mischung von Weinen aus den besten zu kreieren, die Assemblage, bedarf es 250 verschiedener Weine aus dem laufenden Jahrgang, gemischt mit 150 aus der „library“ von Krug: Kellermeister Eric Lebel selektiert über 120 Weine aus verschieden Jahren, manche sind 15 Jahre alt. Das garantiert die Fülle an Geschmack und Aromen, die sonst kein anderer Champagnerguru herstellt. Mehr Zahlen: Auf 35 000 Hektar gibt es 77000 Wein-Parzellen, von denen 25 Prozent dem Hause Krug gehören (normal sind etwa zehn Prozent an Eigentum).     krug x music DPSKrug-CEO Maggie Henriquez Krug-CEO Maggie Henriquez Kellermeister Eric Lebel Kellermeister Eric Lebel Coole App, auf jeder Flasche steht ein Code fürs iPhone Coole App, auf jeder Flasche steht ein Code fürs iPhone   Cellars

Gut betucht: Foutas

03. Mai 2015
Die Foulards, die man aus dem Hammam als Badetücher kennt, sind die neuen Pareos: Um die Hüfte gewickelt, den Körper gut betucht, als Strandlaken, Picknickdecke oder Handtuch benutzt sind die Foutas das schönste Stück Stoff des Sommers. Wir haben die nur 250 Gramm leichten Baumwolltücher bei http://www.lovelyjuly.com entdeckt. Gibt es in vielen Farben und Mustern - jenseits vom klassischen Weiß. Natürlich mit den typischen Fransen. Lovely July, 2015-16, Sunshine Yellow, VK 29,00 ÄLovely July, 2015-16, Hellblau, VK 29,00 ÄLovely July, 2015-16, Papaye Pink mit Stern, VK 59,00 ÄLovely July, 2015-16, Saint Maxime Tomato Red, VK 35,00 ÄLovely July, 2015-16, Smaragd Green, VK 29,00 ÄLovely July, 2015-16, Papaye Gelb mit Stern, VK 59,00 Ä

Blumen von Gucci

02. Mai 2015
      Bildschirmfoto 2015-03-25 um 02.50.11     Für die monegassische Fürstin Grazia Patricia entwarf Gucci 1966 das berühmte Blumenmuster. Gucci und auch Eigentümer Pinault (Kehring; die Aktien laufen ja nicht so gut…) zeigt nun in seinem Gucci Museo in Florenz eine Ausstellung, bei der es nur um "The Language of Flowers" geht. Mir sagen die Werke: Fiorissima! Besonders mein Hero Irving Penn bezaubert mich (das Bild hätte ich gerne im Original, gell, Herr Pinault?). Foto: Inving Penn Foto: Inving Penn       Foto: Jerome De Moirmont Foto: Jerome De Moirmont Foto: Marlene Dumas Foto: Marlene Dumas   Foto: Latifah Echakhch Foto: Latifah Echakhch

Säulen-Heilige Whitney

02. Mai 2015
Inspiriert von der Säulen-Architektur des neuen New Yorker Whitney Museums hat der "Renzo Piano Building Workshop" für Max Mara exklusiv die Whitney Bag entworfen. Limitiert ist das blau-graue Teil (auch andere Farben) auf 250 Stück. Der Run darauf ist wild - trotz der 1150 britischen Pfund, die die Exklusiv-Edition kostet.     W-B-PART.3 Gefüttert mit erdbeerfarbenem Alcantara. W-B-PART.4   Gruß von Architekt Renzo Piano.

Nacktes Make-Up

01. Mai 2015
Das beste Make-up der Welt. Sagen Moderatorin Susan Atwell(http://www.modepilot.de/2015/04/01/basics-wenn-ich-bei-null-anfangen-muesste-2/), Ex-Madame-Chefredakteurin Katrin Riebartsch (http://www.modepilot.de/2015/04/13/basics-wenn-ich-bei-null-anfangen-muesste-katrin-riebartsch/) und Mode-Unternehmerin Marion Heinrich (http://www.modepilot.de/2015/04/04/basics-wenn-ich-bei-null-anfangen-muesste-3/). Style-sublime hat es ausprobiert: Bingo. Keine Foundation ist so leicht, zugleich deckend und schmeichelnd. Voilà. Kommt in einer Art Ampulle mit Pipette. Der Pressetext sagt Folgendes: "Die Weichzeichner. Unzählige kleine Titanpartikel sind in Glassphären eingeschlossen. Wenn das Licht die Glaswand durchquert, wird es in alle Richtungen gestreut und hüllt das Gesicht in ein schmeichelndes Strahlen. Der ebnende und weichzeichnende Effekt ist schon beim Auftragen sichtbar. Das Fluid dunkelt auf der Haut nicht nach, bleibt den ganzen Tag über transparent und bewahrt den natürlichen Hautton. Die vitrifizierten Pigmente. Jedes weiße Pigment ist in ein Glaskügelchen eingeschlossen. Im Gegensatz zu einem opaken weißen Pigment verdeckt es die Hautstruktur nicht und lässt dank seiner transparenten Wand den natürlichen Hautton durchscheinen. Diese Pigmente schaffen eine natürliche und strahlende Farbe, die perfekt auf den Teint abgestimmt ist. Mit garantiertem Frischeeffekt." Nun gut, viel geschwollener, verschwiemelter PR-Sprech. Kurzum trotzdem: Das Zeugl ist super. Für alle auch, die kein Make-up mögen, aber trotzdem einen egalisierten Teint möchten (Dior Nude Air; ca. 51 Euro).    
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Black Beauty - da wird man grün vor Gesundheit

01. Mai 2015
image011     Die Zukunft ist schwarz, wenn es nach den Heilsbringern geht. Konkret: Aktivkohle wird den Green Smoothies beigemischt oder mineralhaltige Vulkanerde dem Mineralwasser. Soll irre gut sein für die Schönheit. Der, herrjemine schon wieder ein neuer, Trend: Schwarz ist das neue Grün. Da gibt es ein neues Mineralwasser, schwarz wie die Sünde, aber angeblich megagesund. Name: blk. 1 Liter kostet 4,90 Euro. Geschmacksneutral, aber voller Power, einfach mal ausprobieren: http://www.blkblog.com. Astrid Purzer, meine Guruesse, hat was neues im Programm: Detox-Drinks mit Aktivkohle. Der kohlrabenschwarze  Anti-Aging-Helfer bindet Gifte, Gase und Säuren wie ein Schwamm und verhindert so deren Aufnahme in die Zellen. Obwohl es erst seit kurzem der „latest beauty craze“ im Kosmetikbereich ist und von Hollywood-Stylisten als eines der „best-kept-secrets“ galt, wird Aktivkohle bereits seit Jahren erfolgreich in der Medizin eingesetzt und hat sich dort als effektiver Viren- und Bakterien-Fänger bewährt. Für Gwyneth Paltrow war es der „best juice cleanse“, Salma Hayek hat es gleich in ihrer eigenen Juice-Firma eingeführt und U.S.-Celebrities schwören beim Red-Carpet-Detox drauf: Aktivkohle ist das Beauty-Secret du jour. „Das Geheimnis von Aktivkohle liegt – im Vergleich zu herkömmlicher Kohle – in ihrer Aktivierung mit Sauerstoff“, sagt Detox-Expertin und Detox Delight Gründerin Astrid Purzer. „So werden Millionen kleine Poren zwischen den Kohlenstoffatomen gebildet. Die Oberfläche der Kohle wird vergrößert und wirkt durch Adsorption wie ein natürlicher Magnet auf Giftstoffe. Wenn die Schadstoffe die Kohlepartikel passieren, lagern sich diese an den Poren an und werden so aus dem Körper geschleust. Zellen werden effektiv vor Giftstoffen geschützt, Übersäuerung verhindert und Anti-Aging-Prozesse unterstützt." Übrigens im Helene-Fischer-Trend: Voll vegan! (Siehe Beitrag: Whatever happened to Sex, Drugs ans Rock'n Roll). https://www.detox-delight.de/de/deutschland/muenchenimage001     image009      
Smooties, green, Black, Detox

Als es noch Supermodels gab - die Luxus-Sekte

01. Mai 2015
IMG_0234IMG_0232   Fotos aus meiner Privatsammlung: Cindy Crawford by Margaretha Olschewski; Linda Evangelista by Jim Rakete. Ich wage jetzt ein Experiment: Einen gaaaaanz lange Artikel. Müssen Posts Häppchen sein? Lesen Leser? Wie war es vor Heidi Klum und Germany's Next Topmodel? So, genau so.   „Unter 10000 Dollar stehen wir erst gar nicht auf!“ Ein Satz wie der Überschallknall einer „Concorde“, die Mach Zwei fliegt. Linda Evangelista gab ihn 1990 in einem Vogue-Interview zum Besten. Kein anderes Symbol, kein Foto, keine andere Äußerung bringt so auf den Punkt, was die Ära der Supermodels ausmachte (späte 1980er bis weit in die 1990er hinein): Einen Prominentenstatus, der es mit Hollywood aufnahm, schwindelerregende Honorare, ein an Hybris grenzendes Selbstbewusstsein, Zicken-Alluren und eine Modewelt als Kulisse auf dem Weg zur Label- und Logomania. Die Supermodels waren eine neue Spezies - Glamazonen, die ihr Leben zwischen Luxus und Dekadenz scham- und maßlos zur Schau stellten. Dabei begann der Aufstieg der Schönheiten mit den ebenmäßigen, symmetrischen Gesichtern, den leuchtenden Augen und den perfekten Körpern nicht mit einem Urknall, sondern sehr leise. 1986 arbeitete Steven Meisel, heute einer der größten Modefotografen, für die Britische Vogue. Hairstylist Oribe Canales und Make-up-Artist François Nars schleppten einen kalifornischen Teenager namens Christy Turlington an (sie wurde zuvor mit 13 Jahren bei einem Reitwettbewerb von einem Fotografen entdeckt), die Meisel wegen ihrer makellosen Haut und ihrer Grazie entzückte. Innerhalb weniger Tage stellte sie Meisel ihre britische Freundin Naomi Campell vor; Meisel wiederum brachte die Girls mit einer außergewöhnlich feschen Kanadierin zusammen. Deren Name: Linda Evangelista. Das war die Geburtsstunde der „Trinity“ eines machtvollen und unzertrennlichen Trium-Feminats, das die Szene rocken sollte: Auf den Runways galten sie bald als Sensation. In den New Yorker Nachtclubs riss man sich um Christy, Naomi, Linda – die wahren Supermodels (der Elite-Club umfasste im Lauf der Zeit noch einige mehr) waren unter ihren Vornamen berühmt; Nachname überflüssig. Wie bei einem Syndikat, einer Luxus-Sekte, einem Members-Only-Club gab es eine strenge Hierarchie. Unter der „Trinity“ formierten sich die sogenannten „Big Six“: Neben Linda, Naomi und Christy waren dies Claudia Schiffer, Cindy Crawford und später Kate Moss (Der Muse und Ikone der späten 1990er bis heute schlechthin – ihr wird die nächste Folge dieser Serie gewidmet). In die Riege der Topmodel stiegen u.a. weitere Damen auf, die auf den internationalen Laufstegen und Titelblättern von Modezeitschriften für Furore sorgten: Eva Herzigova (das „Wonderbra“-Model), Nadja Auermann mit ihrem außerweltlich Charisma, Karen Mulder, Amber Valetta, Carla Bruni, Helena Christensen, Tatjana Patitz und Stella Tennant. Die Ausnahme-Frauen besaßen nicht nur eine makellose Schönheit, wurden von der Kamera geliebt, hatten den gewissen „X-Faktor“ (der Begriff wurde damals von Agenturbesitzerin Eileen Ford geprägt), sondern auch Persönlichkeit. Sie konnten mit Leichtigkeit immer neue Rollen und Stile verkörpern; darüber hinaus aber inszenierten sie einen Kult um sich selbst, ihre Kleider und ihren Lifestyle, um die glamourösen Auftritte und Boyfriends (Showbiz oder „just rich“!) jenseits des Jobs. „Supermodels“, so findet man deren Definition verschiedentlich im Internet, sind solche, die dank weltweitem Erfolg selbst berühmt sind und als hochbezahlte Repräsentanten berühmter Couture-Häuser deren Kollektionen präsentieren – auf den Laufstegen, in der Werbung. So fütterte das System sich selbst: Je mehr Covers ein Model auf international renommierten Modezeitschriften vorweisen konnte (bei Naomi und Claudia waren es mehr als 500), desto lukrativer wurden die (Werbe-)Aufträge der Modehäuser und Kosmetikfirmen. Die Supermodels wirkten wie Brandverstärker auf Markenbegehrlichkeiten: Da alle Frauen diesem „Alles-ist-möglich- Ideal nacheifern wollten – oder es zumindest ihren Sehnsüchten entsprach – verkauften sich jene Zeitschriften besser; und um die jeweilige Mode entstand ein Hype. Die Designer wetteiferten um noch exuberantere, flamboyante hyper-sexy Kollektionen. Allen voran das Haus Versace (später „Dolce & Gabbana“, „Prada“ für die Intellektuellen, „Gucci“ etc). Die Versace-Defilees waren theatralische Performances, pompös, orgiastisch, maßlos. Ein Schock für die Armani-Anhänger, der in den 1980ern den so genannten Powerlook erfunden hatte. Er revolutionierte die Mode, indem er Herrenkleidung Sanftheit und Damenkleidung eine maskuline Note verlieh. Der Durchbruch kam mit dem Film „American Gigolo“ (1980) mit dem damals noch unbekannten Schauspieler Richard Gere, der einen narzisstischen, dandyhaften Parvenu spielte – von Kopf bis Fuß in Armanis casual Business-Chic gekleidet. Armani-Anzüge wurden fürderhin in einem einzigartigen Siegeszug zum Must junger, erfolgreicher, urbaner Karrieristen und /-innen – der damals aufstrebenden „Yuppies“ - die Marke Armani zum Statussymbol für Alpha-Männer und -Frauen. Und nun das. Eine Zeitenwende. Anhänger des sleek Chick fanden „Versace vulgär“. Die neue Kleider-Prahlerei, bunt, extravagant, supersexy, beurteilte der Kurator des Metropolitan Museum in New York, Richard Martin im Rückblick so:„Gianni Versace entwarf für das Begehren.“ Er war damit am Puls der Zeit. Süchtig machende Lust an der Mode passte in den Zeitgeist – der züchtete die „Fashion victims“. Alle Spielarten von Begehr – von sexueller Selbstdarstellung über den Aufstieg der Droge Kokain bis hin zu Gier und Skrupellosigkeit der Banker waren Leitthemen – als Meilensteine jener kulturellen Entwicklung gelten heute noch der Kino-Film „Wall Street“ und Brett Easton Ellis 'Buch „American Psycho“. Den Soundtrack lieferten Dancefloor- Ikonen wie Madonna („Material Girl“), Michael Jackson, Prince. Auch die Medien gerieten in eine Art Rauschzustand: Unzählige Billboard- und Zeitschriften-Annoncen entstanden mit den Supermodels, weil die Labels von deren Glamour zu profitieren gedachten. Deren Gagen stiegen skandalöse Höhen. Das Phänomen „Supermodels“ diente nicht nur Zeitschriften und Modefirmen; es entstand ein Multimillionen-Business, das auch die Model-Vermarktung einschloss: die damals machtvollen Model-Agenturen. Deren Motto: „Ja, Ihr könnt Cindy Crawford haben. Aber nur auf dem Cover.“ Oder „... nur zu dem und dem Tagessatz“. Dieser landete schon bald in Größenordnungen von 100 000 Dollar. Zweistellige Millionen-Jahresgehälter waren die Norm für die begehrlichen Begehrenswerten. Wie viel Power die Girls schon in ihren Anfängen hatten, zeigt eine Anekdote von Naomi Campbell. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag erschien sie schon auf dem Cover der britischen „Elle“. Es folgten Runway-Engagements bei Versace, Azzedine Alaïa und Isaac Mizrahi. Berühmte Fotografen rissen sich um sie: darunter Peter Lindbergh, Herb Ritts und Bruce Weber. Als „Dolce & Gabbana“ sie nicht buchen wollten und Naomi sich diskriminiert sah – zickten Turlington und Evangelista und zwangen die Italiener mit dem einfachen Satz: „Wenn ihr sie nicht nehmt, bekommt ihr uns auch nicht.“ Basta. Sie war erstes schwarzes Covergirl auf der französischen Vogue (1988) - nachdem ihr Vertrauter und Mentor Yves Saint Laurent gedroht hatte, seine Anzeigen zurückzuziehen; er arbeite nicht mit diskriminierenden Magazinen. Der Moment, der den Start des Phänomens „Supermodel“ definierte, kam erst im Januar 1990, als Fotograf Peter Lindberg das unvergessliche Cover für die Britische Vogue schoß. Darauf in schwarzweiß: Naomi, Linda, Tatjana Patitz, Christy und Cindy Crawford. In der Folge verewigte sie sogleich George Michael in seinem Hit „Freedom! (ebenfalls 1990). Mit dem neuen Kult-Fernsehsender MTV, seinen Musikvideos und celebrity-Shows erhielt die Berühmtheit der Glamazonen einen weiteren Vitaminstoß. Sie traten in Cindy Crawfords „house of style“ (MTV 1989-1995) auf, wurden in Talkshows, Filmen, Soap-Operas, Musikvideos (Chris Isaaks „Wicked Game“ mit Helena Christensen galt als erotischstes Video aller Zeiten) und Designer wurden nicht müde, das Image ihrer Schätze zu polieren. Karl Lagerfeld, der Claudia Schiffer zum Gesicht für Chanel gemacht hatte, begeisterte sich auch für Linda. Wie eine Stradivari sei sie, unvergleichlich mit jedem anderen Instrument. Models bekamen Beinamen. Elle MacPherson war „The Body“, Linda „das Camäleon“, weil sie in fünf Jahren fast zwei Dutzend verschiedene Frisuren und Haarfarben trug – ihre Karriere hatte erst abgehoben, nachdem Fotograf Peter Lindbergh ihr einen Kurzhaarschnitt verpassen ließ. Zu den Ausschweifungen gesellten sich irgendwann Irritationen. Naomi war nicht mehr nur für ihren Look berühmt, sondern auch deshalb, weil sie zu Sozialarbeit und Aggressionsbewältigungskursen gerichtlich verurteilt wurde. Pöbeleien, Schlägereien, Angriffe aufs Personal mit Telefon und Blackberry, das Bespucken von Polizisten wurden Teil ihrer öffentlichen Persona. Andere Supermodels wurden zickig, wollten nur noch in Private Jets fliegen, verlangten Mond-Honorare. Oder erschienen gleich gar nicht am Set oder bei den Schauen. Die Labels hatten genug: Sie wollten, dass wieder ihre Kleider die Stars sind, keine Frauen, die sie präsentieren. 1995 gründeten Christy, Naomi, Claudia Schiffer und Elle MacPherson ein von der „Planet Hollywood“ –Idee inspiriertes „Fashion Café“. Ein Riesenflop. Irgendwie konnten die Besucher wohl dünne Models nicht mit dem Thema „Essen“ zusammenbringen. Das System Supermodels hatte sich überhitzt. Zu teuer die Schauen und deren Protagonistinnen. Dazu kam, dass sich die Mode veränderte: Grunge, Purismus, Minimalismus und Street Style lösten den schwummerig-schrillen Neobarock ab. Claudia Schiffer, die heute schöner ist denn je, und immer noch Covers ziert, brachte es auf den Punkt: „Supermodels, so wie wir es waren, gibt es heute nicht mehr.“ Das sehen die meisten ihrer damaligen Mitstreiterinnen wohl ähnlich. Sie haben sich ins Privatleben zurückgezogen, Familien gegründet, den ein oder anderen lukrativen Werbedeal als Nebeneinnahme. Außer einer. Die heute fast 50jährige Linda Evangelista scheint ihren Geld-Maximen aus den 1990ern noch treu zu sein. Seit bekannt wurde, ihr unehelicher Sohn Augustin James sei das Kind des Milliardärs François-Henri Pinault, PPR-Unternehmer und Gatte von Salma Hayek, verblüffte sie Gegenanwälte und Richter mit einer enormen Unterhaltsforderung: Sicherheitspersonal, Chauffeur, Nannies – für unter 46000 Dollar im Monat könne sie ihr Kind unmöglich versorgen.

Öl-Quelle

01. Mai 2015
PHILIP B_Rejuvenating Oil-60ml     Die meisten Deutschen pflegen zwar ihren Teint, aber nicht dessen "Verlängerung", die Kopfhaut. Deshalb, so meint Hollywoods Haarflüsterer Philip B., hätten sie auch so viel Probleme mit dem Schopf. Seine Abhilfe: Er entwickelte eine Art Wunderöl aus Pflanzen, Nuss- und Blütenextrakten, das kaputtes Haar und die Kopfhaut schon nach der ersten Anwendung regeneriert. Ideal jetzt: Eine Vier-Wochen-Kur. Einmal pro Woche kommt das Four Step-Treatment zum Einsatz. Öl einmassieren und über Nacht drauf lassen. Auswaschen geht ganz easy mit dem Pfefferminz-Avocado-Shampoo (normalerweise kriegt man ja Öl schwer raus aus dem Haar; wer Ajurveda-schlau ist, weiß das. Trick: Shampoo erst ins trockene Haar puscheln und dann mit Wasser aufschäumen). Hernach empfiehlt Herr B. einen Conditioner mit Shea Buttern Weizenkeimen und Soja-Proteinen. Gegen störrisch zu stylendes Haar hilft zum Abschluss ein ph-saurer "Restaurative Daranging Tuning Mist", der zugleich Volumen verspricht. Sharon Stone hat auf diese Weise einen kaputt gefärbten Fusselschopf wieder zur Mähne domestiziert.
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Neue Flamme

27. April 2015
Mein Münchner Freund Cornelius und ich können stundenlang über die besten Duftkerzen (Dyptique, Mariage Frères) sprechen. Hier meine neue Flamme: Aus der Collection Privée von Dior (ca. 60 Euro; u.a. im KADEWE Berlin und im Alsterhaus Hamburg) "Bois Brûlé", duftet nach Kaminfeuer. Dazu gibt es versilberte Deckel und Untersetzer für das kultivierte Zuhause (ca. 110 Euro).     BoiteSocleBougieF39 Untersetzer und Deckel für die Duftkerzen     GroupeBougieF39 Die Collection Privée - edel und gut         IMG_0227   … und so sieht die Deko mit Bois Brûlé bei mir aus

Flauschangriff

27. April 2015
Zur Zeit werden meine Freunde zwangsbeglückt. Mit Kaschmirsocken. Der nette Valentin von Arnim hat mir aus seiner Fabrik in Italien kunterbunte Reste geschickt, aus denen ich achtfädige Puschen stricke. Warum? Eine Therapie, um weniger zu rauchen, Freunden etwas schönes zu tun, meditativ versinken und dabei Erfolgserlebnisse haben.   Da es immer mehr Billigware auf dem Markt gibt: Als Service ein Interview mit Andrea Karg, Chefin von "Allude", der Couture-Kaschmirmarke. Andrea Karg     Der Markt wird zur Zeit mit Günstig-Kaschmir überflutet. Eigentlich gut für den Verbraucher, oder? Das ist wie beim Weinkauf. Von einem Bordeaux für zehn Euro können sie nicht erwarten, dass er wie einer für 100 Euro schmeckt. Woher weiß ich, ob ich ein Schnäppchen oder eine Milchmädchenrechnung mache?Oh, das ist für den Laien in der Tat schwer zu erkennen. Qualitäts-Kaschmir wird zum Beispiel durch Waschen und mit der Zeit immer besser. Versuch macht klug? Das kann teuer werden... Grundsätzlich würde ich beim Kauf von zu weichem "flauschigem" Kaschmir abraten. Der fertig gestrickte Kaschmirpulli ist nämlich zunächst hart und wird erst durch Waschen am Ende des Produktionsprozesses weich. Um das zu erreichen wird dem Wasser ein spezieller Weichspüler beigefügt. Ist die Dosierung zu hoch, wird die Faser zu sehr aufgelöst, eben flauschig. Dies kann insbesondere bei zu geringer Stapellänge zu schnellerem „pilling“ führen – der Pulli fusselt und bildet Knötchen. Das ist das ganze Geheimnis? Es gibt noch einen Insider-Tipp: die Riechprobe. Riecht der Pulli noch ein wenig nach Ziege, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass er schonend gefärbt wurde. Das wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit aus. Woher kommt der beste Rohstoff ? Über 80 Prozent der Weltproduktion kommt aus China, ca. acht Prozent aus der Mongolei, der Rest verteilt sich auf verschiedene Länder mit Hochgebirgslagen über 3000 Meter. Der Flauschangriff mit Günstig-Kaschmir fühlt sich etwas inflationär an. Ist der Rohstoff nicht natürlich begrenzt? Im Unterschied zu Schafen, die geschoren werden, werden die Kaschmirziegen gekämmt, um das wertvolle Unterhaar zu gewinnen. Dieses liegt nicht, wie viele glauben, unter dem Bauch, sondern unter dem Haupthaar selbst und von dort wird es herausgelöst. Die Weltproduktion an Kaschmir liegt bei ca. 15000 Tonnen im Jahr. Schafwolle im Vergleich: Da sprechen wir von 1,5 Millionen Tonnen. Es fällt auf, dass z.B. ein und dasselbe Jäckchen in jeweils anderen Farben sich unterschiedlich anfühlt. Woher kommt das? Nichts beunruhigendes – das liegt an der unterschiedlichen Zusammensetzung der Färbemittel. Dunkle Farben fühlen sich grundsätzlich härter an als helle. Einfädig, zweifädig, zehnfädig - was ist am besten? Die Qualität ist von der Fädigkeit unabhängig. Je mehr Fäden, also je dicker und luxuriöser, umso teurer das gute Stück. Ihr Hausfrauentipp bitte: Wie habe ich am längsten etwas von jenem guten Stück? Es unbefangen dem Wollwaschgang der Waschmaschine anvertrauen; höchstens 30 Grad, besser noch Kaltwäsche. Danach für einige Sekunden anschleudern und es liegend auf einen Handtuch trocknen lassen.

Nimm zwei

27. April 2015
„In der Konsumentin zeigt sich noch immer diese stille, triumphale Genugtuung der Sammlerin, die in ihrem Korb etwas heimbringt. Daraus ist dieses mysteriöse weibliche Universal der Handtasche entstanden. Ein Mann ohne Speer oder ohne Ball, das geht ja noch, aber eine Frau ohne Handtasche, das ist wider die Natur.“ Sagt Peter Sloterdijk, der olle Philosoph und schlaue Fuchs. Harte Schale, softer Kern. Der Trend geht zur Zweittasche. Im Innern der schönen bags befindet sich ein Geheimleben, das befreit werden will: ein zweiter Shopper. Aktuelle die Herrentasche cabacity von Hermès. Bei den Münchner Pressetagen fielen uns auch noch die herrliche bag aus Ponyfell bei Boss auf sowie die bonbonbunten Henkentäschchen von Prada (beides Herbst-/Winterkollektion 2015).   Cabacity Cabacity     IMG_0166   IMG_0168     IMG_0154
Hermès, Cabacity, Tasche für Männer

Me and my Gummischuh

27. März 2015
Wellies

Neues zum Guerilla Gardening:

"Wir pfeifen auf das Wasser, auf Seife, Kamm und Schwamm, wir bleiben lieber schmutzig und wälzen uns im Schlamm."                                                                    Tick, Trick und Track     

Blau? Machen!

25. März 2015
    JeansCollection   Fashionistas finest: Die Nagellacke von Kure Bazaar sind tierlieb, gewaltfrei gemixt und gehen auch freiwillig auf Demos. Für mehr Stil à la Parisienne beispielsweise. Zellstoff, Mais, Getreidesorten machen 85 Prozent der Inhaltsstoffe aus. Jetzt auch farbgetreu zur Lieblingsjeans.

West-östliche Diva: Kaiserlicher Jasmin

25. März 2015
Jean-Claude Ellena ist ein großer Geschichtenerzähler. Sein neuer Roman handelt von Jasmin, einer ungewöhnlich leichten Form von Jasmin, zart wie Schmetterlingsflügel, nass, kühl und frisch wie ein Teich, in dem ein hundert Jahre alter bemooster Karpfen seine Runden schwimmt, grün und biegsam wie Bambus. Flüsternd wie ein chinesisches Liebesgedicht. Der Titel seiner neuen Werks: „Le Jardin de Monsieur Li“. Ellena, der Poet und der Parfumeuren, Meister und Magier der Düfte im Maison Hermès, hat seine literarische Reihe – er versteht sich als Schriftseller von olfaktorischen Oevres – von Gartendüften fortgesetzt (Les jardins…..sure le Nil, sur Le Toît, etc…). Wenn Hermès zum Launch eines neuen Duftes einlädt, erwartet einen liebevolle Exklusivität. Diesmal: Ein Kleinod, eine chinesische Pagode (im Privatbesitz einer deutschen Baroness und deren französischem Mann) mitten im 8. Pariser Arrondissement. In einem Raum zirpen Saitenklänge, flötet ein Spieler Liebesweisen, in einem anderen gibt es Wasserspiele – Steine am Bassin, wenn man sie berührt, erzeugen Töne. Eine Geisha biegt und wiegt sich im Bambus, um dort der Kunst der Bonsai-Zucht zu frönen. Schöne Damen flüstern einem durch ein Bambusrohr fabelhafte Geschichten ins Ohr und an Speisen werden Shrimps-Halbmonde, sautiert in Tee und Limone kredenzt, sowie Tofu, Shitake-Pilze eine eine Île flottante Lichi. Inspiriert ist das Parfum von den Kaiserlichen Gärten der Verbotenen Stadt in Peking sowie weiteren Gärten in Shanghai und Suzhou. Impressionen aus der Welt des Monsieur Li: Der Meister, Monsieur Ellena Der Meister, Monsieur Ellena Verschmitzt wie immer. Das einzige, das ihn plagte bei der Recherche zu seinem neuen Parfum, sagt Ellen, war, dass er täglich um 4 Uhr morgens in die kaiserlichen Gärten musste, weil um 6 Uhr bereits der Massenansturm an Tai-Chi-Gymnasten eintraf. Lancement Le Jardin de Monsieur Li @BenoitTeillet (24) Die chinesische Pagode im 8. Pariser Arrondissement.       [video width="1280" height="720" mp4="https://www.style-sublime.com/files/style-sublime/source/uploads/2015/03/Le-Jardin-de-Monsieur-Li@nooneproduction.appleuniversal.mp4"][/video] Lausch-Angriff verkehrt: Eine Poetin flüstre via Bambusrohr den Gästen Lyrik und Liebesgeschichten ins Ohr Lausch-Angriff verkehrt: Eine Poetin flüstert via Bambusrohr den Gästen Lyrik und Liebesgeschichten ins Ohr Die Autorin lauscht entzückt. Die Autorin lauscht entzückt. IMG_3048 Gu Quin: Bezauberndes von der chinesischen Griffbrettzither. Der Garten des Monsieur Li. Der Garten des Monsieur Li. Der neue Gartenduft. Flakon und Verpackung in kaiserlichen Gelb-Tönen. Der neue Gartenduft. Flakon und Verpackung in kaiserlichen Gelb-Tönen.

Ei à la Alaïa

24. März 2015
… und den Satz mal ganz schnell lesen: Eialaalaia. Hübsch, gell? Klingt irgendwie wie Richard Wagner bei einer bekifften Oster-Orgie (wallalaweia!). Dom Perignon hat uns ein Eierrezept für die Osterfeiertage geschickt (auch Christian Dior pflegte mit dem Champagner zu kochen, siehe Artikel im Archiv): Oefs Passard, benannt nach dem berühmten französischen Sternekoch Alain Passard. Voilà: Oef Passard Das inspirierte uns, mal in in einem analogen Buch zu kramen ("How to walk in High Heels"). Da war doch noch was! Genau: Ein Rezept für pochierte Eier à la Azzedine Alaïa. EPSON MFP image Das Rezept ist herrlich kapriziös. Die Anleitung für ein pochiertes Ei, um beispielsweise Eier Bénédict  zu kreieren. Frenchy halt! Man nehme: Einen Topf mit kaltem Wasser. Salzen. Das Wasser langsam kochen lassen. Wie die Autorin behauptet, sei dies ein so delikater Prozess wie das Fertigen von Spitzen-Ornamenten - der Vorgang verlange Akkuratesse (nun ja, schon mal Wasser ganz vorsichtig und akkurat gekocht???). Ei aufschlagen und das Innere in ein Glas gleiten lassen. Jetzt kommt die Zirkusnummer: Sobald das Wasser kocht, lege man ein 10 x 10 cm großes weißes (!) Satinstück in dem Topf. Und zwar mit der glänzenden Seite nach oben (… nights in white Satin…lalalala...). Sodann wirble man den Stoff zart im Kreis. Ob man im oder gegen Uhrzeigersinn wirbeln soll, ist nicht überliefert. Auch nicht, welche Auswirkung das auf die Gesundheit hat (Veganer dürfen eh'nicht mitspielen). Während das Stofffetzchen nun wirbelt, möge man das Ei ins Zentrum des Seidenmaterials platzieren. Und weiter wirbeln. Jetzt kommt der Super-Tipp: Damit das Eiweiß nicht neben raus läuft, möge man das kleine Satin-Scheißerchen fünf Mal in die eine Richtung drehen, dann einmal in die andere und so weiter, bis sich der Glibber festigt. Sobald der Arm müde werde (bei mir sind das ca 10 Sekunden) - die Autorin spricht von etwa zwei Minuten Eier leiern: Stopp! (Ja, so sagt sie das einfach: Stopp!). Das ganze Getöse wird mit einer Schaumkelle aus dem Wasser gehoben; abtropfen lassen und das Ei mit einem Messer vom Satinkleid entfernen, das jedoch mittlerweile Gummi-gelatine-artig am Hühnerprodukt klebt. Wie man elegant aus dieser Nummer heraus kommt, verschweigt das Buch. Versuchen Sie gar nicht erst, dazu eine Sauce Hollandaise selbst zu machen. Gehen Sie in den Supermarkt. Keine Wunder, dass das Rezept im Deutschen "verlorene Eier" heißt.    
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Fingerspiel mit Loubi

18. März 2015
Loubi hat sich eine neue Spielerei ausgedacht: Handpuppen, die man aus dem Netz laden und dann aus Papier zusammen basteln kann. Super nice: Das nennt sich #Tribaloubi. Der Mann, den alle anderen Jungs beneiden, weil ihm alle Frauen der Welt buchstäblich zu Füßen liegen, Christian Louboutin, vermarktet sich gerade ganz prächtig. Da gibt es den sexy Loubi-Lack Rouge Louboutin Starlight mit Strass am Flacon-Pümpel (600 Euro), natürlich das Nail-coulour-Fläschchen (45 Euro) mit Spike statt schnödem Griffel, jetzt kommen die neuen Farben (in Kürze mehr). Hm, da hat jemand aus dem social media-department Monsieur Christian geflüstert, man könne doch e-mail-Adressen sammeln, indem man ein cooles Spiel entwickelt. Nun, Recht haben die Leute. Wir spielen mit. Einfach auf die website http://eu.christianlouboutin.com/de_en/ klicken, sich anmelden und die Handpuppen-Vorlagen per -email empfangen. Das sieht so aus: Print Print   Runterladen und ausdrucken. Lpubis Puppe beim Entpuppen Lpubis Puppe beim Entpuppen   Auseinander schnipseln des ausgedruckten Papiers. Bildschirmfoto 2015-03-09 um 20.33.37 Kryptische Beschreibung von Loubis Werbeabteilung, einfach origamimäßig ausprobieren und: Voilà! Bildschirmfoto 2015-03-09 um 20.33.58   Der Lack zur Puppe: Bildschirmfoto 2015-03-17 um 12.45.52   oder: Bildschirmfoto 2015-03-17 um 12.44.15                 Wir finden die Idee
Louboutin, puppet, rot, sexy

10 Dinge… für ein besseres Leben

16. März 2015
Uschkas Listen, jetzt im blog.  
  1. „Die Zeit, die Du genussvoll und mit Vergnügen verplemperst, ist keine verplemperte Zeit“ (John Lennon).

    Magic Magic
  1. „Don't think about the Kardashians. They are living happily without you“ – Was schert Sie der Kardashian-Clan? Der lebt glücklich und froh wie der Mops im Paletot – ganz ohne Sie. Konzentrieren Sie sich nur auf sich selbst. Was ist Ihnen wirklich wichtig und nahe – Familie, Freunde und vor allem: Ihr ureigenes Leben. Wie wollen SIE Ihr Leben gestalten?

  1. Lesen Sie mal wieder Michel de Montaigne: „Wie soll ich leben?“ Eine Frage und 20 Antworten.

    Buchtitel Montaigne
  1. Suchen Sie sich einen guten (Änderungs-)Schneider. Der muss so eine Koryphäe sein wie ein Chirurg, dem Ihr Leben anvertrauen würden. Sagte Diana Vreeland über Mode und Kleidung:: „It's always about people's lifes. A new dress doesn't get you anywhere. It 's the life that you are living in that dress.“

    China China
  1. Singen Sie! Die neurologischen Vorgänge dabei im Gehirn sind zu komplex, um jenes Phänomen in diesem Rahmen zu besprechen. Fakt ist: Auch wenn man down ist, den blues hat, einsam ist etc. – einfach Melodien summen, singen, jodeln, brummen, jauchzen, pfeifen, das baut ungemein auf.

  1. Die Natur ist göttlich. Ziehen Sie Tomaten auf dem Fensterbrett, verteilen Sie Blumensamen-Mischungen auf Verkehrsinseln, betreiben Sie Guerrilla Gardening an verbotenen Plätzen. Und beobachten Sie, wie aus kleinen Samen Leben erwächst.

    Red Red
  1. Ganz großes Nono: Sich nie mit anderen vergleichen! Distanziertes Beobachten, nix persönlich nehmen und möglichst nicht urteilen. Nun ja, Buddhismus muss man sich halt auch leisten können. Aber: Versuch macht kluch und die Horde schreiender Affen in der Birne (so beschreiben Weise den Stress im Gehirn, die Unruhe) beruhigt sich. Macht glücklich(er).

    travel travel
  1. Probleme erledigen. Sich manchmal von selbst. Abwarten lohnt sich. Manchmal mehr als man glaubt. Hysterie ist was für Hollywood.

    Peonies Peonies
  1. Im Alter bekommt man das Gesicht, das man verdient, wusste schon Coco Chanel. Diana Vreeland meinte zu dem Thema: Ein ausdrucksstarkes Gesicht ist nicht nur eine Frage guter Knochenstruktur, sondern eine des Geistes, eine des Denkens!

    Piaget-Rosen Piaget-Rosen
  1. Endlich mal eine Journalisten-Weisheit, die man auch im wahren Leben anwenden kann: Du sollst nicht langweilen. Schon gar nicht sich selbst. Wenn eine Geschichte schnarch ist: umschreiben im Kopf. Das Leben ist Amusement (was wir von Italienern – dolce vita, und Franzosen lernen – joie de vivre, lernen können; QED.)

 
Superman, Zeitung, arbeitskos

Das PR-Schatzi

01. März 2015
Thema: Helden und Strumpfhosen. Ruft ein PR-Mann bei einer berühmten bloggerin an, die sehr scharf mit der Trennung von journalistischen Beiträgen (ihr Eigenwerk) und PR umgeht (für product placement muss man zahlen, wenn man vom Erfolg des blogs partizipieren möchte; bezahlte PR wird ordentlich als "advertorial" gekennzeichnet. Ja, so sind bei den Echten die Regeln!). Sagt er: Schatzi, Du wir haben da die scharfen Strumpfhosen, das wäre doch was für Deinen blog. Kannste nicht was machen (er meinte: Auf lau, einfach mal so, irgendwie)? Abgesehen, dass Strumpfhosenfotos "immer irgendwie" alien, voll unglam und blöd ausschauen (staksende Beine, Kaufhauspuppen-leichig, irgendwie "untendrunter"-peinlich: Sagt sie: Ganz ehrlich, solange Deine Strumpfhosen nicht singen können, verweise ich Dich gerne an die Anzeigenabteilung.   Zur Erheiterung statt eines Fotos: http://youtube.com/watch?v=oPTSKto2oDg            

Aufgeschnappt - fashionista's finest

01. März 2015
Coco Chanel (Foto: PR). Diese Woche abgelauscht:

"Solange kein Mensch eine dunklere Farbe erfindet, werde ich schwarz tragen."

Zitat einer unbekannten fashionista, wahrscheinlich war es der Geist von Coco Chanel.  

Sex 2015. Wie war das gleich noch mal?

01. März 2015
Pampers-Prêt-à-Porter

Whatever happened to Sex, Drugs and Rock n'Roll????

Antwort:

Vollgekackte Windeln, veganes Essen, Helene Fischer.

         
sex, Drugs, Rock `n Roll

Happahappahappy!

05. Oktober 2014
Pharrell, der schlaue Fuchs! Endlosschleife!  Und sooo viele klasse Tänzer! Enjoy! Like a room without a roof!